IPA im Gespräch mit dem Schirmherrn der Landesgruppe, Staatsminister des Innern Markus Ulbig
     

Höchst interessant fand der Schirmherr der Landesgruppe Sachsen, Staatsminister des Innern Markus Ulbig, das Prinzip des Sozialfonds der IPA. Dass die IPA-Mitglieder auf ihre Überschussanteile aus der Gruppensterbegeldversicherung verzichten und diese für soziale Zwecke ihrer Gemeinschaft verwenden begeisterte den obersten Dienstherrn der sächsischen Polizisten. Spontan überlegte er, ob dieses oder ein ähnliches Prinzip nicht auch in den Feuerwehren des Freistaates anwendbar wäre. Hatte doch in der vergangenen Zeit das Thema Feuerwehrrente für einige Furore in der Öffentlichkeit gesorgt.

Bei einem Besuch im Sächsischen Staatsministerium des Innern (SMI) hatten der Präsident der Deutschen Sektion e. V., Udo Göckeritz, Landesgruppenleiter Hans Schmidt und der Redakteur der IPA Aktuell, Hubert Vitt, die Gelegenheit die International Police Association darzustellen. Unter anderem konnten auch die Ziele des Sozialfonds erläutert und von zahlreichen Hilfen für unschuldig in Not geratenen Polizeibediensteten berichtet werden. Aber auch vom ursprünglichen Gedanken der IPA, den gegenseitigen Kontakten von Polizeibediensteten aus aller Welt vermochten die IPA-Freunde dem Minister berichten. Das Ziel und die Umsetzung der derzeit laufenden Hospitationen wurden ebenso angesprochen wie die sich innerhalb der IPA ergebenden Möglichkeiten des sogenannten länderübergreifenden „kleinen Dienstweges“. Zusammen mit der ebenfalls an dem Gespräch teilnehmenden Referatsleiterin „Personal“ im SMI, Frau Dr. Uhlig, wurden Möglichkeiten besprochen, wie Hospitationen mit bzw. in unseren östlichen Nachbarländern stattfinden könnten. Besonders erfreulich fanden die IPA-Freunde, dass sich der Staatsminister diese Gedanken nicht nur anhörte, sondern auch gleich aktiv Vorschläge und Möglichkeiten in die Diskussion einbrachte. Sofort war der Eindruck entstanden, dass die Gesprächsrunde kein Pflichttermin, sondern informativ und für alle Beteiligten konstruktiv und gewinnbringend war.

Weitergehende Informationen über die IPA und die Landesgruppe Sachsen wurden zum Schluss des Gesprächs durch Hans Schmidt an Staatsminister Ulbig übergeben und ein von Udo Göckeritz „verliehener“ gläserner Oskar als Erinnerung und Dank an den Besuch in Dresden wird wohl fortan den Schreibtisch des Staatsministers zieren.