|
|
![]() Homepage |
Sicher ist jedem Mitglied die jährliche Mailing-Aktion der IPA - Deutsche Sektion e. V. bekannt. In Gesprächen mit Mitgliedern und Verantwortlichen aus den Verbindungsstellen wird immer wieder erkennbar, dass noch eine sehr große Unwissenheit über den Sinn und Zweck der Gruppenversicherung besteht, obwohl diese in mehreren Veröffentlichungen unserer IPA aktuell vorgestellt wurde. Wer meint, die IPA würde "im Namen der Versicherung Werbung zu betreiben" zeigt, dass hier Hintergrundwissen fehlt.
Grundlage des Schreibens der IPA Deutsche Sektion e.V. (es sollte endlich klar werden, dass das Schreiben von der Deutschen Sektion kommt und nicht von der Versicherung) ist ein Versicherungsvertrag mit der DBV-Winterthur, der vor vielen Jahren vom damaligen Vorstand unter Horst Tiemann abgeschlossen wurde. Abgeschlossen wurde seinerzeit eine Gruppenversicherung, bei der die Deutsche Sektion e.V. Versicherungsnehmer ist. Diesem Gruppenvertrag können die IPA-Freunde beitreten und erhalten Versicherungsschutz u.a. unter Verzicht auf eine Gesundheitsprüfung. Darüber hinaus erfolgt die Betreuung über einen IPA-Freund mit all den besonderen Leistungen, die von einer normalen Versicherung nicht geleistet würden. Einige tausend IPA-Freunde haben diesen Vorteil zwischenzeitlich erkannt und sind dem Gruppenversicherungsvertrag beigetreten.
Das Wichtigste
jedoch: Gleichzeitig wenden diese IPA-Freunde ihren Grundüberschussanteil
dem Sozialfonds der IPA Deutsche Sektion e.V. zu und spenden damit das notwendige
Geld, um Kollegen in Not beizustehen. Der Vertrag wurde seinerzeit abgeschlossen,
um den Sozialfonds der Deutschen Sektion zu stärken. Mit jedem neuen Versicherungsvertrag
erhöht sich die Zuwendung an unseren Sozialfonds.
Zwischenzeitlich sind die Zuwendungen aus den Gruppenversicherungen nahezu die
alleinige Grundlage unseres Sozialfonds. Andere Spenden gehen kaum noch ein.
Die Kritiker
dieser Mailing-Aktion sollten doch einmal die Empfänger von Hilfen aus
dem Sozialfonds fragen. Viele Menschen, die in einer Notlage waren und Geld
aus diesem Fonds erhalten haben, würden sicher die ganze Angelegenheit
ein wenig anders sehen.
Ein Vertragsbestandteil des Gruppenversicherungsvertrages ist jedoch die Verpflichtung
der Deutschen Sektion e.V. einmal im Jahr eine Mailingaktion durchzuführen.
Die Kosten dafür wurden uns bisher immer von der Versicherung erstattet,
so dass die zugewendeten Grundüberschussanteile nach Abzug der notwendigen
Verwaltungskosten in vollem Umfang in unseren Sozialfond gehen. Wohlgemerkt
reden wir über einen hohen 5-stelligen Betrag pro Jahr.
Den Vertrag mit der DBV-Versicherung zu kündigen hätte aber zur Folge, dass...
Wer soll einem
Mitglied, das sonst nirgendwo aufgenommen wird (außer jetzt bei uns, -eben
ohne Gesundheitsprüfung-) erklären, dass es zu lästig war, einen
Brief in Empfang zu nehmen und damit zu machen, was immer man will. Niemand
wird zum Lesen oder gar zum Abschluss gezwungen.