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Pension oder Rente – nichts für IPA-Mitglieder?
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Es gibt viele Ereignisse im Leben eines Menschen die fest vorgegeben und so gut wie nicht beeinflussbar sind. Geburt und Tod sind zum Beispiel zwei solcher einschneidender Erlebnisse. Und dann gibt es noch Dinge, die bei fast allen von uns irgendwann einmal eintreten und die man höchstens zeitlich beeinflussen kann. Der Eintritt in das Pensions- oder Rentenalter ist beispielsweise bei IPA-Mitgliedern eine Größe welche zwar unweigerlich kommt, aber in aller Regel recht gut voraussehbar ist. Plötzlich ist er da, der letzte Arbeitstag. Viele IPA-Freunde bereiten sich intensiv darauf vor, regeln versicherungsrechtliche Angelegenheiten, familiäre Dinge gilt es zu klären und die eine oder andere Anschaffung gilt es noch im Vorfeld zu stemmen. Der Lebensrhythmus muss umgestellt werden, letztlich ist die Pension oder Rente auch mit finanziellen Einbußen verbunden und nicht jeder ist so abgesichert, dass seine künftigen Einkünfte mindestens so hoch wie zu aktiven Zeiten sind. Alles wird also bis ins Detail geregelt und diese Regelungen gehen zum Teil sogar so weit, dass sich für manchen IPA-Freund die alles entscheidende Frage stellt: will oder kann ich als Pensionär oder Rentner in der IPA bleiben? Die Verbindungsstellen erleben es immer wieder, dass langjährige IPA-Mitglieder mit Erreichen des Pensionsalters aus der IPA austreten. Wobei auf Nachfrage diese IPA-Freunde erstaunlicherweise nicht den jährlichen Mitgliedsbeitrag von derzeit 25,- Euro als Kündigungsgrund angeben. Viele Freunde stellen auf die Frage nach dem Austrittsgrund die Gegenfrage: „Was soll ich denn als Pensionär in der IPA? Ich habe doch dann gar keinen Bezug mehr dazu…“ Hier sollten die verantwortlichen Ansprechpartner in den Verbindungsstellen und Landesgruppen mit den Austrittswilligen sprechen und ihnen darlegen, was die künftigen Pensionäre möglicherweise in Zukunft erwartet: Wollen sie, die Pensionäre, einmal im Jahr offiziell von ihrer Dienststelle zu einer Weihnachtsfeier eingeladen und in einem halbstündigen Vortrag über das abgelaufene Jahr unterrichtet werden? Die restlichen 364 Tage bleiben sie außen vor und spätestens in zwei Jahren kennen sie von den aktiven jüngeren Kollegen niemand mehr, weil sie personelle Veränderungen gar nicht mehr mitbekommen. Und bei einem Besuch in ihrer alten Dienststelle müssen sie sich ausweisen, weil sie als „Ehemaliger“ niemand mehr kennt. In ihrer Gewerkschaft gehen sie zwar zu dem einen oder anderen Pensionärstreffen oder nehmen an Reisen teil um sich mit Kollegen auszutauschen – aber dort sind sie wieder unter Gleichgesinnten. In der Regel sind die Pensionäre unter sich, unterhalten sich über die gute alte Zeit und die allgegenwärtigen gemeinsamen Zipperlein. Kontakt zu jüngeren Kollegen erhalten sie auch hier so gut wie gar nicht. Die wenigsten aktiven Kollegen haben die Zeit und das Geld, an teuren und zeitaufwändigen Reisen teilzunehmen. In ihrer IPA-Verbindungsstelle haben Pensionäre hervorragend die Möglichkeit mit jungen Kollegen und IPA-Freunden zusammen zu treffen, sich auszutauschen und neueste dienstliche Nachrichten zu erhalten. Jung und Alt haben bei regelmäßig stattfindenden Stammtischen oder anderen Veranstaltungsformen diese Gelegenheiten zum Austausch. Und die jungen Kollegen freuen sich zu erfahren, wie das früher in ihrer Polizei oder in ihrer Dienststelle so zu ging und wie früher Streifendienst geleistet und Ermittlungsarbeit durchgeführt wurde. Nur stundenlanges Jammern über Krankheiten oder Befindlichkeiten mögen die Jungen nicht so gerne – aber sehen wir es ihnen nach… Auf alle Fälle sollten unsere älteren IPA-Freunde überlegen, ob sie tatsächlich die IPA verlassen wollen. 25,- Euro im Jahr sind ein gut investierter Beitrag auch im Pensionsalter. Überlegen sie, ob sie als Pensionär in ihrer Gewerkschaft für denselben Betrag bleiben können und dieselbe Bandbreite an Attraktionen geboten bekommen. Wohl eher nicht – und die Diensthaftpflichtversicherung benötigen sie auch nicht mehr. Es geht hier nicht darum, gegen die Gewerkschaften zu sprechen. Aber Gewerkschaften haben ein anderes Ziel als die IPA und können ihren pensionierten Mitgliedern ganz einfach nicht die erwarteten sozialen Kontakte bieten. Die IPA kann das! Wollen sie den Beweis? In ihrer Verbindungsstelle erhalten sie ihn! |
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