4. Hilfsgütertransport nach Polen durchgeführt


Unterspülte Straßen und Brücken - die Beseitigung der Schäden wird noch Jahre dauern!

Die Landesgruppe Sachsen führte am 25./26. April diesen Jahres den 4. Hilfsgütertransport für die Opfer der Hochwasserkatastrophe in der Republik Polen durch.

Dank der Spenden der Landesgruppen Rheinland-Pfalz und Thüringen, sowie der Verbindungsstellen Torgau/Bad Düben und Leipzig konnten Günther Fröhlich und meine Wenigkeit den vorerst letzten Transport nach Zielona Gora durchführen.

Kurze Pause unmittelbar vor der polnischen Grenze - ich bin schon mal gespannt, welche Überraschungen die polnischen Zöllner dieses Mal für uns bereithalten. Aber außer dem üblichen Papierkram und der damit verbundenen Wartezeit gab es keine Probleme. Dieses Mal waren wir schon bekannt und wir wurden fast schon als "alte Bekannte" begrüßt - diesmal wurde sogar ein kleines Gastgeschenk angenommen!

Einfahrt in das Gelände der Bereitschaftspolizei, dort konnten wir wieder den LKW über Nacht stehen lassen und am nächsten Morgen wurde auf den Truck aus der Region Kielce umgeladen.

Am Freitag hatten wir am Vormittag die Gelegenheit, einen Abstecher in die Kommandantur der Polizei in Zielona Gora zu machen. links: Jerzy Jankowski, Vbst.-Leiter aus Zielona Gora, Mitte: Josef Der, Vizepräsident der IPA-Sektion Polen und rechts Günter Fröhlich.

... und dann ist uns etwas seltsames aufgefallen: wir bemerkten auf der Anfahrt zur Kommandantur einen roten BMW touring mit Erfurter Kennzeichen...

Und tatsächlich: mein "Verdacht" stimmte: zufälligerweise machte der Leiter der Landesgruppe Thüringen, Dieter Lenhardt, einen privaten Besuch in Polen und nutzte die Gelegenheit, noch einen Sack gebrauchter Schuhe abzugeben. Als Privatmann hatte der Zoll kein Interesse an ihm und die Spende konnte noch in Zielona Gora ihrer ordnungsgemäßen Verwendung zugeführt werden.