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IPA-Südgipfel, das Freundschaftstreffen der südostdeutschen Landesgruppen – der Ku-Klux-Klan der IPA oder einfach nur ein Treffen unter Freunden?
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Betrachtet man die Entwicklung der IPA in Deutschland, kommt man um die politischen Ereignisse um 1989 nicht herum. Deutschland ist wieder vereint, die IPA erobert auch das Gebiet der ehemaligen DDR. In den bereits seit Jahrzehnten bestehenden Landesgruppen der alten Bundesländer war genug Vorlauf vorhanden um zu wissen, wie „man IPA-Arbeit macht“. Die IPA-Freunde aus den fünf neu dazu gekommenen Landesgruppen von Mecklenburg-Vorpommern bis Sachsen und Ost-Berlin hatten dieses Wissen noch nicht. Dankenswerter Weise hatten die Landesgruppenleiter aus Bayern und Baden-Württemberg einen Gedanken, ganz im Sinne der IPA: sie griffen den neuen Freunden aus dem Osten unter die Arme und standen ihnen mit Rat und Tat im wörtlichen Sinn zur Seite: der IPA-Südgipfel war gegründet. Dass dieser Südgipfel keine Revolutionsveranstaltung war und umstürzlerisches Gedankengut gewälzt wurde dürfte schon daran erkennbar sein, dass heutzutage keiner mehr so richtig weiß, wann die erste Veranstaltung dieser Art stattgefunden hat. Es existieren keine offiziellen Protokolle über diese Sitzungen. Das Freundschaftstreffen der süd-ostdeutschen Landesgruppen ist ein offener Zusammenschluss der beteiligten Gliederungen und hat keinerlei beschließende Wirkungen und Funktionen. Das Treffen dient dem gemeinsamen Erfahrungs- und Informationsaustausch aus der Arbeit der Landesgruppenvorstände. Sinn und Zweck ist neben dem freundschaftlichen Miteinander auch das gegenseitige Kennenlernen aller Mitglieder der jeweils beteiligten geschäftsführenden Landesgruppenvorstände und ihrer Partner bzw. Angehörigen (im Gegensatz zu den personell getrennten Sitzungen des Bundesvorstandes und der Sekretärs- und Schatzmeistertagungen). Dass sich Landesgruppen und Verbindungsstellen gegenseitig treffen ist im Grunde genommen auch nichts neues. Vielfach gibt es solche Treffen. Meist sind sie regionalen Ursprungs und dienen dazu, Termine in einer bestimmten Gegend abzustimmen, Erfahrungen auszutauschen oder sich einfach nur zusammen zu setzen und über die IPA zu plaudern und dabei nicht quer durch die Republik fahren zu müssen sondern die Wege kurz zu halten. Beispielsweise gibt es da den SMS-Freundeskreis (Saar-Mosel-Sauer) im Bereich Rheinland-Pfalz und Luxemburg oder den Bodensee-Plausch in Bayern, den Regio-Treff von Verbindungsstellen auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Es wäre müßig, alle Treffen dieser Art aufzuzählen, aber eines haben alle Treffen gemeinsam: den Gedanken der IPA zu fördern und sich über die Arbeit der IPA auszutauschen und keinesfalls den Aufstand zu proben. Leider wurde in der vergangenen Zeit, von wem auch immer, des Öfteren dieser Aufstand in das Treffen der süd-ostdeutschen Landesgruppen interpretiert und den Teilnehmern unterstellt, es würden Absprachen über gemeinsame Vorgehensweisen bei Bundesvorstandssitzungen getroffen. In den vergangenen Jahren haben sich die Präsidenten der Deutschen Sektion e. V., Hans-Jürgen Konopka und Udo Göckeritz, durch ihre eigene Teilnahme davon überzeugen können, dass dem nicht so ist. Das Treffen ist kein Geheimbund, dessen Teilnehmer sich des nächstens mit Kapuzenumhängen unter brennenden Kreuzen treffen. Falsch aufgeschnapptes Halbwissen Unwissender, die gerne als geprüfte Bedenkenträger auftreten hat dazu geführt, dass diese Veranstaltung einen Ruf erhalten hat, welchen sie nicht verdient! Schade darum, aber dieses Freundschaftstreffen, dieser „Südgipfel“ wird trotzdem weiter durchgeführt werden! Hans Schmidt |