Trotz eigener Not - Sachsen helfen dem Nachbarland Tschechien,
welches in der Region Nordböhmen ebenfalls von der Jahrhundertflut stark in Mitleidenschaft gezogen wurde

Ein Hilferuf des tschechischen Roten Kreuzes veranlasste die Landesgruppe zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: trotz der zu diesem Zeitpunkt noch eminenten Nöte im Freistaat teilten die Sachsen mit ihren tschechischen Landsleuten und stellten einen Hilfstransport mit insgesamt vier Lastzügen (rd. 40 Tonnen) nach Litomerice in Nordböhmen zusammen. Reisetermin war übrigens FREITAG, der 13. September 2002 - Sachsen nicht offensichtlich nicht abergläubisch, wenn es ans Helfen geht...

Zoll- und Grenzformalitäten waren dank der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen IPA, BGS und Zoll auf der deutschen und auch auf der tschechischen Seite in kürzester Zeit erledigt!

Pech gehabt - in der tschechischen Kaserne sind die Sackgassen nicht ausgeschildert! Also rückwärts wieder zwischen den Militärfahrzeugen durchjonglieren.
Zusammengestellt und vorbereitet wurde der Transport in Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle "Hochwasserhilfe" im Sächsischen Staatsministerium des Innern und der IPA-Landesgruppe. Mit tatkräftiger Unterstützung der Verbindungsstelle Leipzig und den drei Abteilungen der sächsischen Bereitschaftspolizei konnte das Material nach Tschechien geschafft werden.

Das Ausladen der Hilfsgüter erfolgte mit tatkräftiger Unterstützung des tschechischen Militärs, Wehrpflichtige packten kräftig mit an.

Eine kurze Pause während des Transports